„Happy Pride von einer bisexuellen Person!“ – Ein royales Coming-Out oder die Kraft leiser Sichtbarkeit.

Stell dir vor:
Du stehst auf einer Pride-Parade. Bunt, laut, voller Energie.Neben dir eine junge Frau, die eine Bisexualitäts-Flagge in den Händen hält, still, aber bestimmt. Sie schreibt in Social Media: „Happy Pride von einer bisexuellen Person.“

Diese Frau ist Maud Angelica Behn, Tochter von Prinzessin Märtha Louise von Norwegen. Und mit genau diesen wenigen Worten hat sie etwas getan, das in vielen Königshäusern noch undenkbar scheint:
Sie hat sich öffentlich geoutet.
Kein großes Presse-Statement. Kein Drama. Kein Skandal. Einfach nur Wahrheit. Sichtbarkeit. Mut.

Es sind oft nicht die lauten, revolutionären Parolen, die sich langfristig verändern.
Es sind die menschlichen Momente. Die persönlichen Gesten. Ein Satz. Ein Blick. Eine Flagge in der Hand. Ein „Ich bin auch hier.“

In einer Welt, in der queere Identitäten immer noch um Akzeptanz kämpfen, bedeutet so ein Satz mehr als Worte:

  • Er schenkt anderen Mut, sich selbst zu zeigen.
  • Er signalisiert: „Du bist nicht allein.“
  • Er macht queeres Leben sichtbar in Räumen, in denen es bisher unsichtbar war, eben wie in den Königshäusern.

Die Öffentlichkeit liebt Royals.
Und Royals haben Macht. Nein, nicht politisch, aber symbolisch.
Und wenn eine junge Frau wie Maud sagt: „Ich bin bisexuell“ und während dessen trägt sie eine entsprechende Flagge, dann wird diese Aussage tausendfach gesehen, geteilt und gespürt. Sie bricht damit – ganz leise – mit tradierten Rollenbildern. Mit Vorstellungen davon, wie eine Prinzessinnen-Tochter zu sein hat.
Und sie zeigt: Auch in Räumen mit Regeln und Etikette ist Vielfalt lebendig.

Ihre Mutter, Prinzessin Märtha Louise, kommentierte auf Instagram genau so unaufgeregt: „Ich liebe dich. Du bist wunderschön. Liebe ist Liebe.“ So schlicht. So kraftvoll. So wichtig.
Denn für queere Menschen – besonders junge – ist Rückhalt in der Familie oft der größte Schutzfaktor gegen Diskriminierung, Einsamkeit oder Angst.

Nicht jede Person hat eine königliche Bühne.
Aber jede:r hat eine Stimme. Und jede einzelne Stimme zählt. Wenn Menschen sich zeigen – egal ob im Alltag, auf Social Media oder auf einem CSD – dann entsteht ein Raum, in dem andere aufatmen können. In dem Identität kein Risiko mehr ist, sondern ein Teil von Vielfalt. Und dieser Raum entsteht nicht von selbst. Er entsteht durch Mut. Durch Worte. Durch Symbole.

So wie bei Maud.
Kleine Worte – große Wirkung: „Happy Pride von einer bisexuellen Person.“
Es sind sieben Worte. Aber sie sagen: Ich bin hier. Ich bin sichtbar. Ich bin echt.
Und sie erinnern uns alle daran:
Sichtbarkeit beginnt im Kleinen. Beim Aussprechen. Beim Teilen. Beim Zuhören.

Deshalb feiern wir solche Momente. Deshalb schreiben wir darüber.
Und deshalb setzen wir uns bei SK Welcomehome für eine Welt ein, in der jede Realität willkommen ist.

Liebe Grüße
Vanessa Donat & Michaela Raeth
Social Media Team
SK WelcomeHome Die Transgenderstiftung & SK WelcomeHome e.V.

 

 

 

 

Vergangene Wochenende wurde mitten in Europa Geschichte geschrieben, leise, aber unübersehbar. In Budapest, wo die Regierung unter Viktor Orbán seit Jahren queeres Leben aus dem öffentlichen Raum zu verdrängen versucht, haben sich über 100.000 Menschen versammelt, um zu zeigen: Wir sind da. Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen. Wir existieren – bunt, mutig, stolz.
Ungarn 2025 ist kein sicherer Ort für LGBTQIA+-Personen. Mit einem sogenannten „Anti-Propaganda-Gesetz“, drastischen Einschränkungen der Transrechte und einem Verbot von öffentlichen Pride-Veranstaltungen hat die Regierung den Raum für queeres Leben stark eingeschränkt. Sichtbarkeit wird kriminalisiert. Selbstbestimmung wird unterbunden. Und dennoch: Am 28. Juni haben Aktivist:innen, Familien, Jugendliche, Verbündete und viele, viele mutige Menschen auf den Straßen von Budapest genau das gefeiert, ihre Existenz, ihre Würde, ihre Freiheit.
Möglich wurde das durch einen juristischen Kniff: Der Bürgermeister meldete die Veranstaltung nicht als Pride an, sondern als kommunale Versammlung. Der Regenbogen war trotzdem da. In den Fahnen, auf den Gesichtern, in den Herzen der Menschen. Diese „Veranstaltung“ war eine stille, kraftvolle Rebellion, getragen von Liebe, Zusammenhalt und der tiefen Überzeugung, dass niemand sich verstecken sollte, um sicher zu sein.
Als SK WelcomeHome Stiftung haben wir den Pride Month genutzt, um aufzuklären, zu erinnern und zu feiern. Wir haben über Stonewall gesprochen, über das Pulse-Massaker, über Sichtbarkeit und Zugehörigkeit. All das war nicht nur Rückblick sondern Vorbereitung. Denn was in Budapest geschah, zeigt uns in aller Deutlichkeit, warum Pride auch heute noch ein Akt des Widerstands ist.
Diese Menschen sind nicht nur für sich gelaufen, sie sind für uns alle gelaufen. Für die, die nicht laufen konnten. Für die, die Angst haben. Für die, die jeden Tag um ihr Leben und ihre Würde kämpfen. Für Liebe, die kein Verbrechen ist. Für Identität, die kein Versteck braucht. Für eine Welt, in der niemand seine Existenz erklären muss.
Budapest hat der Welt gezeigt: Pride ist kein Party-Event. Pride ist Protest. Pride ist politisch. Pride ist notwendig. Und ja: Pride ist auch Hoffnung.
Wir als Stiftung sehen es als unsere Aufgabe, diesen Mut sichtbar zu machen, weiterzugeben und zu unterstützen. Weil Vielfalt kein Verbrechen ist. Weil queeres Leben kein Risiko sein darf. Und weil Liebe immer – immer – lauter ist als das Gesetz.

 

 

 

 

Heute möchte ich eine Lanze brechen für unser Deutschland.

Wir in Deutschland nehmen trans* Personen ernst. Das ist umso wichtiger, wenn man sich anschaut, was in der Welt passiert. Wenn wir über den großen Teich gucken, dann sehen wir einen Kahlschlag der Trans- und lgbtqi Rechte, das man sich erstaunt die Augen reibt. Präsident Trump weist Unternehmen an, deren Diversityprogramme abzuschaffen und sogar den Begriff „trans“ aus der schriftlichen Kommunikation zu streichen. Leider sind bereits viele Unternehmen und Konzerne diesen Anweisungen gefolgt. Zum Glück haben wir in Deutschland in den letzten Jahren sehr intensiv an der Gesetzgebung gearbeitet, damit trans* Personen diskriminierende Verfahren auf der Suche nach Selbstbestimmung erspart bleiben. In der Folge dieser Gesetzgebung – aber auch durch Arbeit, wie wir sie in unserer Stiftung machen – hat sich unsere Gesellschaft in Deutschland schrittweise geöffnet. Trans ist auf dem Weg zur Normalität. Das hilft den betroffenen Menschen, deren Familien und deren Arbeitgebern. Das hilft uns allen.

Danke Deutschland! Weiter so

Danke an alle unsere Unterstützerinnen und Unterstützer

Eva-Maria Popp

Redakteurin der „SK Welcome Home – die Transgenderstiftung“

 

 

 

 

Schwer erkämpft, hart errungen – und nun – Abschwung statt Aufschwung.

Das Thema Diversity steht auf dem Spiel. Das Erstarken der extremen Rechten und der Identitären auf der ganzen Welt gefährden die großen Erfolge, die wir für die Diversität in den letzten Jahren erreicht haben. Endlich haben sich Unternehmen dazu verpflichtet, nach Diversitätsregeln zu arbeiten, zu werben und zu handeln. Ein Teil dieser Bewegung ist unsere Stiftung, die  sich ganz Themenschwerpunkt „trans“ verschrieben hat. Die offiziellen Zahlen gehen von ca. 1% der Bevölkerung aus, die zur Gruppe der Transpersonen gehören. Allerdings wird diese Zahlenangabe von einer sehr hoch geschätzten Dunkelziffer ergänzt auf bis zu 5%. „Trans“ ist keine Marotte, keine psychische Erkrankung, kein Fetisch. Ganz im Gegenteil, die betroffenen Menschen wissen ganz einfach, dass sie Mann oder Frau sind, obwohl ihr Körper eine „andere Sprache spricht“. Eigentlich ist das alles ganz einfach, wäre da nicht die große Ablehnung in der Gesellschaft aus Unwissenheit und aus Narrativen, die es zu entkräften gilt. „Trans“ sein zu dürfen ist ein Menschenrecht. In den letzten Jahren hat sich viel getan, dass den Betroffenen dieses Menschenrecht zugestanden wurde. Allerdings droht aktuell die Gefahr der Rücknahme.

Umso wichtiger ist unsere Stiftungsarbeit.

Unser Ziel ist es, Diversity und speziell unseren Themenschwerpunkt Transgender nach dem Normalitätsprinzip in der Gesellschaft akzeptabel zu machen. Das hilft den betroffenen Menschen sehr. Großes Leid, bis hin zu Selbstmorden und Burnouts können dadurch vermieden werden. Betroffene Familien erhalten Unterstützung und das Leben der Transpersonen kommt „in Ordnung“.

Für diese Arbeit brauchen wir Geld, um unsere Aufklärungskampagnen und Unterstützerarbeit erfolgreich durchzuführen.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, damit das Menschenrecht auf ein selbstbestimmtes Leben der Transpersonen und die Diversity in unserer Gesellschaft erhalten bleiben.

HIER können Sie uns unterstützen.

DANKE!

Ihre Eva-Maria Popp

Redakteurin der „SK Welcome Home – die Transgenderstiftung“

 

 

 

 

VERLIEBT!

Ich bin verliebt in „Falling in Love“, die aktuelle Show im Friedrichsstadt Palast in Berlin.

 

Diese Produktion ist eine  Performance voller Emotionen, Kraft, Energie, Sensibilität, Tanz, Musik, Gesang, Akrobatik, Schauspiel und höchster Design- und Schneiderkunst des berühmten Designers Jean Paul Gaultier. Ein Feuerwerk an Farben und verschiedener Elemente.

 

Ein Gesamtkunstwerk für Auge, Ohren und die Seele.

 

Doch dieses Stück hat noch eine andere, sehr viel wichtigere Dimension!

 

Es erzählt die Geschichte von Menschen, die anders sind und am Rande dieser Gesellschaft stehen. Eine Frau, die taubstumm ist und sich „nur“ mit geschriebenen Worten ausdrücken kann. Sie findet den schicksalhaften Weg zu einem Menschen, der sich selbst ausgrenzt und nicht mehr mitmacht, was derzeit an gesellschaftlichen Verwerfungen stattfindet. Diese beiden einsamen Menschen finden sich und verlieben sich – falling in love!

 

Was hilft ihnen dabei? Wesen, die über die Macht und die Magie der Farben und der Liebe verfügen.

 

Deshalb haben die Macher dieser Show das Thema RESPEKT in den Mittelpunkt gestellt.

 

Wunder gibt es immer wieder und ALLE MENSCHEN SIND GLEICH!

 

DANKE für dieses großartige Werk, das die einzige richtige Antwort auf die „Trump-elltiere“ dieser Welt gibt, denen der Respekt vor dem Individuum und der Schöpfung vollkommen abhandengekommen ist.

 

„Falling in Love“ ist die Metamorphose unseres Stiftungsslogans:

 

„Es ist der Mensch, der zählt.“

 

Danke von Herzen

Eva-Maria Popp

Redakteurin der SK Stiftung

 

 

 

Es brennt lichterloh in der Welt. Nicht nur Kriege und Gewalt, sondern auch der Kulturkampf hält die Welt in Atem. Wenn unsere Kindeskinder in 100 Jahren im Geschichtsunterricht auf die 20er Jahre des 21. Jahrhunderts blicken, werden sie die Zeit in VOR TRUMP und NACH TRUMP einteilen. Interessant wäre es schon heute zu wissen, wer oder was gewinnen wird.

 

Für trans Personen in vielen Ländern dieser Erde ist in den vergangenen Jahren ein großer Traum in Erfüllung gegangen. Sie wurden gesehen, geachtet und geehrt. Gesetze wurden in vielen Ländern geändert und damit ihr Status anerkannt.

 

Ein paar Tage vor dem Tag X wurde die spanische Transschauspielerin Karla Soffi Gascon für einen Oskar nominiert. Und schon ein paar Tage danach formiert sich eine groß angelegt Kampagne im Netz gegen diesen Film und gegen Gascon persönlich. Neben vielen Glückwünschen hat sich eine Flut an Hassbotschaften, Anfeindungen und Bedrohungen über sie ergossen. Sicherlich angeheizt durch die gleichzeitige „Inthronisierung“ von Donald Trump.

 

„Eine Mischung aus Dorfhäuptlingen und Faschisten der neuen Generation besetzen in vielen Ländern die Institutionen und verbreiten Hass. Ich verstehe nicht, wie die Welt dieselben Fehler der Vergangenheit begehen kann.“

 

Mit diesen wahren und weisen Worten wird Gacon in der spanischen Presse zitiert.

 

Wir haben viel erreicht in den letzten Jahren. Diversity war bis vor kurzem in vielen Unternehmen und unserer Gesellschaft angesagt. Nun herrscht Gegenwind in ungeahnten Ausmaßen. Lasst uns dagegenhalten und unsere freiheitlich demokratische Grundordnung und die damit verbundenen gesellschaftlichen Errungenschaften aktiv schützen und retten.

 

Es ist der Mensch, der zählt!

 

Ich wünsche uns/euch viel Kraft beim Kampf gegen das Gestern und für das Heute.

 

Danke von Herzen

Eva-Maria Popp

Redakteurin der SK Stiftung

 

 

 

Ich beginne meinen aktuellen Blogbeitrag in diesem Jahr mit einem  persönlichen Wunsch.

 

Bitte unterstützt die Spendenkampagne der „SK WelcomeHome-die Transgenderstiftung“ weiterhin!

Dank Menschen wie Dir haben wir während unserer Weihnachtskampagne unglaubliche CHF 11’843.41 gesammelt. 🎉

Diese Summe bedeutet so viel mehr als nur eine Zahl – sie steht für Hoffnung, Vielfalt und die Möglichkeit, unser Engagement für die Akzeptanz von Transmenschen auch in 2025 fortzusetzen.

Mit der Stiftung und dem Verein „SK WelcomeHome“ engagieren wir uns für die Themen geschlechtliche Selbstbestimmung und Diversity.

Denn noch immer werden Menschen aufgrund ihrer Nationalität, ihres Geschlechts oder sexuellen Orientierung diskriminiert. Derzeit erkennen wir eine Zunahme der Gewaltspirale.

Trump, Musk & co tun ein Übriges dazu!

Wir klären in Städten, Unternehmen und Institutionen auf und unterstützen mit verschiedenen Maßnahmen ein selbstbestimmtes Leben.

 

Wir leisten Aufklärungsarbeit durch unsere aktuellen Social Media Kampagenen, durch die Herausgabe von Büchern und Kinderbüchern, durch Vorträge und Workshops. Vor allem die Arbeit in Unternehmen und unsere aktiven Kinderaktionen, mit der wir auch Familien, Erzieher* innen, Lehrer* innen, Sozialarbeiter* innen und Therapeut* innen erreichen,  liegen uns besonders am Herzen.

 

Unsere Stiftungsgründerin Sabina Kocherhans hat auf Grund ihrer Hautfarbe am eigenen Leibe erfahren, was es bedeutet, wenn Menschen nicht so angenommen werden, wie sie sind.

Deshalb ist Sabinas Lebensmotto:

„Es ist der Mensch, der zählt“

Das ist auch das Motto unserer Stiftung.

Ich bin sehr stolz darauf, dass ich Gründungsmitglied der Stiftung bin und als „Kommunikationstante“ ehrenamtlich die Außenkommunikation verantworte. Ich gehe zusammen mit Sabina Seite an Seite für die Stiftung.

Durch meine Arbeit habe ich sehr viele Transpersonen persönlich kennenlernen dürfen und weiß über deren Nöte, Ängste und Sorgen. Im Übrigen gibt es mehr Betroffene, als man sich denkt.

„Trans“ hat nichts mit „Bäumchen Wechsel Dich“ zu tun, wie es in diversen Fakenews immer wieder propagiert wird. „Trans“ ist auch keine psychische Krankheit. Es ist ganz einfach die unumstößliche Lebenswirklichkeit von Menschen, die es zu respektieren gilt und an der sie und ihre Familien nicht zerbrechen dürfen.

Hier Aufklärungsarbeit zu leisten und Ansprechpartner für Betroffene zu sein, ist auch für 2025 unser Herzens Thema.

www.sk-welcomehome-stiftung.com

Auf der Website seht ihr alle Möglichkeiten, wie ihr dazu beitragen könnt, dass wir unsere Arbeit auch im Jahr 2025 mit viel Elan und Engagement fortführen können.

Bitte unterstützt uns!

Jeder Cent zählt

Weil es der Mensch ist, der zählt!

 

Danke von Herzen

Eva-Maria Popp

Redakteurin der SK Stiftung

 

 

 

Gleich zwei große Namen und hervorragende Schauspielerinnen haben vor wenigen Tagen im deutschen und österreichischen Fernsehen brilliert – und das zu bester Primetime.

Adele Neuhauser mit ihrer Rolle der Transfrau Josefa im Film „Ungeschminkt“ und Schauspielerin Hayal Kaya ebenfalls in „Ungeschminkt“ und gleichzeitig in der Paraderolle einer transidenten Ermittlerin innerhalb einer aktuellen Krimifolge.  Das nenne ich Erfolg und eine Punktlandung für das Thema trans. So etabliert man die Akzeptanz von – und die Sichtweise auf – transidente Menschen und gibt ihnen die gesellschaftlichen Stellung, die ihnen zusteht. Einfach toll!

Es ist ganz einfach!

Mit Namedropping und Rollenvorbildern erreicht man eine tolle PR und vor allem eine wunderbare Identifikation. So kann sich das Normalitätsprinzip, das in der Sozialwissenschaft als Königsdisziplin gegen Ausgrenzung angesehen wird, leise in die Köpfe der Zweifler* innen und sogar der ewig Gestrigen einschleichen und Gutes tun für unsere Community.

Ein zweiter Aspekt, der unglaublich gut tut, ist die Beschaffenheit der Rollen. Während trans oftmals Klischeemäßig „abgefrühstückt“ wird mit Drama, Opferrolle oder Schrillheit, ist Josefa, alias Adele Neuhauser eine nachdenkliche und souveräne Frau. Aus der anfänglichen Opferrolle kann sie sich sehr gut befreien. Sie findet einen Weg Vergangenheit und Gegenwart zu vereinen. Eine tolle Leistung der Künstlerin, des Drehbuchs und der Regie. Die Zuschauer* innen können sich sehr in die Gefühlswelt von Josef und Josefa hineinversetzen. Auch das Umfeld kommt zu Wort und kann für Verständnis sorgen.

Die Kommissarin wiederum muss, wie jede Frau und jeder Mann, ihre Führungsrolle finden und sich als Chefin im Ermittlerteam etablieren. Ganz normal, so geht es uns allen, wenn wir einen neuen Job antreten. Das Thema trans spielt unterschwellig eine Rolle oder auch nicht.

Ich persönlich finde das wunderbar, dass das ARD und ZDF so verantwortungsbewusst mit dem Thema umgehen. Mit diesen Produktionen nehmen sie ihren Bildungsauftrag und ihre gesellschaftliche Funktion wahr.

Meine Hoffnung: in ein paar Jahren interessiert „trans“ keinen Menschen mehr. ANGEKOMMEN am ZIEL!

Produktionen wie Ungeschminkt und die Krimireihe vom Bodensee tragen entscheidend dazu bei.

Bravo!

 

Herzlichst

Eva-Maria Popp

Redakteurin der SK Stiftung

 

 

 

Celebrity Endorsement ist eine sehr effiziente Marketing- und PR Methode.

Bekannte Persönlichkeiten, Schauspieler* innen, Musiker* innen, Sportler* innen, Autor* innen, Moderator* innen – sie alle haben eine große Fanbase, die sie mit ihren Botschaften barrierefrei, zumindest niederschwellig erreichen können und somit bedeutende Influencer* innen sind.

Deshalb ist es nicht unerheblich für unser Thema „trans“, dass es einige Stars gibt, deren Kinder trans bzw. nonbinär sind. Stars wie Ben Affleck, Jennifer Lopez, Naomi Watts, Basketballspieler Dwanye  Wade  und Schauspielerin  Gabrielle  Union unterstützen ihre Kinder offen in deren Selbstbestimmung und holen das Thema „trans“ in die Mitte der Gesellschaft.

Hier ein paar Stories über das Outing der Promikids.

Seraphina, der Teenager von von Jennifer Garner und Ben Affleck stellte sich der bei der Trauervater ihres Großvaters mit den Worten „Hallo, mein Name ist Fin Affleck“ vor. Die langen Mädchenhaare waren einem Buzzcut gewichen, dazu trug Fin einen schwarzen Anzug.

Jennifer Lopez übernahm das Outing für ihren Teenie, und gab bekannt, dass ihre Emme die geschlechtsneutralen Pronomen „they/them“ bevorzuge.

Schauspielerin Charlize Theron schirmt ihre beiden Kinder zwar von der Öffentlichkeit ab, macht aber kein Geheimnis aus ihrer Unterstützung für Transtochter Jackson: „Sie sah mich an, als sie drei Jahre alt war, und sagte: ‚Ich bin kein Bub!'“, erzählte Theron 2019 in einem Interview mit der Daily Mail. „Ich habe zwei wunderschöne Töchter, die ich wie alle Eltern beschützen und fördern möchte. Sie wurden so geboren, wie sie sind. Wer sie sein wollen, ist nicht meine Entscheidung.“

Schauspielerin Naomi Watts erzieht zwei Kinder mit ihrem Ex-Partner Liev Schreiber: Sohn Sasha und Transtochter Kai, 15, von der Naomi  immer viele Fotos der hübschen Blondine auf Instagram postet. Bei der Fashion-Show von Dior Mitte April 24 zeigten sich beide Seite an Seite. Wow! Welche Strahlkraft geht davon aus. So wertvoll!

Auch Basketballer Dwayne Wade und Schauspielerin Gabrielle Union sind lautstarke Unterstützer* innen ihrer Tochter Zaya, die sich mit 12 Jahren als trans outete und seitdem für die Sichtbarkeit von LGBTIQ-Jugendlichen kämpft. „Wenn ich Zaya anschaue, dann bekomme ich Hoffnung, weil ich denke, dass wir unsere Kinder dazu erzogen haben, authentisch zu sein“, erzählte ihr Vater in einem Interview mit People. Durch sie hätten die Eltern viel Neues gelernt.

Für die Transcommunity auf der ganzen Welt gehen von diesen Stars und ihren Kids sehr starke Signale aus. Herzlichen Dank dafür und weiter so!

Herzlichst

Eva-Maria Popp

Redakteurin der SK Stiftung

 

 

 

Ein rauschendes Fest erwartet die Besucher* innen der ersten Diversity Ballnacht 2024 am 05. Oktober 2024 im Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe.

WOW!

Unter dem Motto „Tanz der Vielfalt“ werden 500 Gäst* innen erwartet, um ausgelassen zu feiern, zu tanzen, Spaß zu haben, zu singen und dem bunten und herausragenden Programm zu lauschen.

Eine wunderbares Projekt, das Veranstalterin Jennifer Kubach aus der Taufe gehoben hat, und das Anfang Oktober im ZKM in Karlsruhe an den Start gehen wird.

Wir, von der „SK Welcome Home-die Transgenderstiftung“, freuen uns sehr über dieses Engagement. WUNDERBAR!

Es deckt sich genau mit unseren Zielen.

Musik, Tanz, Kunst und Kultur sind der beste Weg, um mit Menschen in aller Offenheit ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.

Queere Themen brauchen eine offene Gesellschaft, die man ausschließlich mit Begegnungen und Erleben erreicht. Das beugt  Vorurteilen vor und in der Folge der Ausgrenzung, Faken News und somit auch Hass und Hetze. Wie könnte man dieses Wissen besser vermitteln, als bei Tanz und Musik, Kunst und Kultur.

Guckt mal auf die Seite www.diversity-ballnacht.de, um mehr Infos zu erfahren.

See you soon in Karlsruhe!

Eva-Maria Popp

Redakteurin der SK Stiftung