Die Leipziger Buchmesse öffnet vom 12. bis zum 15. März ihre Pforten für die Lese- und Bücherfreunde in Deutschland.

Interessant zu wissen, dass die Leipziger Buchmesse die älteste und bedeutendste Buchmesse in Deutschland ist. Kein Wunder, wurde doch das erste Buch in Leipzig gedruckt. Für Autor*innen ist es eine große Ehre in Leipzig zu lesen.

So auch für Sabina Kocherhans, die ihr erstes Buch „Vom Slumgirl zur Botschafterin“ , im Übrigen bereits jetzt ein Bestseller, für die Präsentationen auf der Leipziger Buchmesse im Gepäck hat.
Ihre erste Lesung findet bereits am Vorabend der Messe in der legendären Leipziger Kulturfabrik “Halle D” statt.

Um 19.30 lädt der Verlag basic erfolgsmanagement zur Lesung mit seiner Bestsellerautorin Sabina Kocherhans, die von dem bekannten “Jazz in Pop Duo” mit Anja Halefeldt am Piano und dem Saxophonisten René Bauer begleitet wird. Moderiert wird die Lesung von Verlegerin Eva-Maria Popp persönlich. Sie versteht es, eine interessante Mischung aus Lesung und Gespräch zu entwickeln. Das ist besonders bei Sabinas Buch wichtig, da es sich dabei um ein interessantes und abwechslungsreiches Mischformat aus Biographie und Sachbuch zum Thema “Transgender” handelt.

Der Abend geht nach der Lesung in ein lockeres Meet&Great über. Leckere Snacks, Cocktails, flotte Musik und gute Gespräche – diese angenehmen Begleitumstände sind der richtige Rahmen für die Lesung eines besonderen Buches.

Eine weitere Lesung findet am ???? direkt auf der Messe statt, mit anschließender Signierstunde.

Alle Termine und Informationen zu den Lesungen auf www????

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Neu im Stiftungsteam Ann-Kathrin Bürger, Beraterin für Betroffene und das Stiftungsteam
Das neue Jahr bringt auch für unsere Stiftung neue Impulse, neue Aufgaben und ein neues Teammitglied.
Wir begrüßen ganz herzlich Ann-Kathrin Bürger, die ab 1. Januar 2020 auf unserer Payroll steht und unser Stiftungsteam unterstützt und erweitert.
Damit erweitert sich auch das Aufgabenfeld der Stiftung um die persönliche Beratungsleistung von Betroffenen durch Ann-Kathrin.
Der Hauptzweck der Stiftung wird – nach wie vor – eine aktive und effiziente Öffentlichkeitsarbeit sein, die wir durch unsere zahlreichen Maßnahmen verfolgen. Damit geben wir dem Thema Transgender in der Öffentlichkeit ein Gesicht, eine entsprechende Aufmerksamkeit und eine offene, liberale und unvoreingenommene Berichterstattung, die vor allem „Otto Normalverbraucher“ anspricht und aufklärt. Es geht bei der Arbeit der SKWelcomeHome die Transgenderstiftung NICHT um die Publikation von wissenschaftlichen Daten und Fakten und um Facharbeiten. Ganz im Gegenteil. Wir wollen erreichen, dass Menschen, die bis lang noch nie mit dem Thema Transgender in Berührung gekommen sind, einen niedrigschwelligen Einstieg erhalten.
Ein weiterer, sehr wichtiger Bestandteil unserer Arbeit, ist die Öffnung der Unternehmen für das Thema Transgender. Dazu haben wir eine inspirierende Kooperation mit www.care-and-work.com geschlossen, die uns dabei unterstützt. Dieses Unternehmen ist darauf spezialisiert, Softskill-Themen zu bearbeiten und Mitarbeiter*innen, die besonderen psychischen Belastungen ausgesetzt sind, zu unterstützen. Die Geschäftsführerin Mona Griesbeck hat das Thema Transgender in das Themenportfolio von care&work aufgenommen, worauf wir sehr stolz sind.
Mit Aufnahme der Beratungstätigkeit durch Ann-Kathrin Bürger haben wir einen weiteren Baustein unserer Stiftungsarbeit hinzugefügt. Ann-Kathrin berät sowohl das Stiftungsteam bei anstehenden Fachfragen, als auch Betroffene. Sie steht mit Rat und Tat zur Seite und organisiert unbürokratisch Hilfe und Unterstützung, wenn Not am Mann/Frau ist.
An dieser Stelle möchten wir uns bedanken für die gute Zusammenarbeit mit dem Bundesverband dtgi, mit dem wir eine hervorragende Kooperation pflegen.

Am meisten lerne ich in meinem Leben, wenn ich im Laufe der Projekte, an denen ich arbeite, an MEINE persönlichen “menschlichen Grenzen” stoße.
In den letzten Wochen durfte ich diese Grenzerfahrungen mehrmals erleben.

Wie ihr alle wisst, bin ich die Projektleiterin der “SK WelcomeHome die Transgenderstiftung”. Ich habe die Stiftungsgründerin Sabina Kocherhans dabei unterstützt, den Stiftungszweck, die Ziele, die Strategien zu entwickeln und umzusetzen UND die große CharityGala Spectacolo Amace, die am 30. November 2019 in der Reithalle in München über die Bühne gegangen ist, zu organisieren.

Wenn man etwas von „0 auf 150“ bringt, dann bedarf es einer großen Überzeugungskraft, einer großen Portion Vertrauen, einem hohen Maß an Erfahrung und Wissen und eines großen Netzwerks. Vor allem braucht man Menschen, die einfach unterstützen!
Diese Menschen haben wir gefunden und das ist soooo wertvoll.

Wir haben auch die anderen kennengelernt, die erst mal mit großer Klappe tönen und ihre Unterstützung zusagen. Dann, im Laufe der Zeit, hören sie auf die Einflüsterer dieser Welt da draußen:

“Was, für DIESES THEMA TRANSGENDER? Das ist nichts für dich! DA verbrennst du dir die Finger!” – So, oder so ähnlich, haben die Manager und PR-Leute im Umfeld der VIPS und Unternehmen argumentiert. Und die Schlappschwänze unter unseren Partnern, denen das Rückgrat im Laufe ihres VIP Lebens abhanden gekommen ist, haben sich entsetzt von uns abgewendet.

PUH… Ja, wenn das so ist, dann ist die Gesellschaft verloren!

Es gibt aber auch die anderen UND die sind MEINE persönliche Rettung, die mir den Glauben an eine mutige und moderne Gesellschaft zurückgibt.

Herzlich
Eure Stiftungstante
Eva-Maria Popp

ICH WILL

Das ist der meist gebrauchte und auf das Wesentliche reduzierte Satz, auf den sich das Fühlen, Denken und Handeln in unserer Gesellschaft zurückentwickelt hat. ICH, ICH, ICH…….dann kommt lange nichts. Erst danach kommen die anderen. Allerdings nur, wenn ICH in diesem Augenblick die anderen brauchen kann.

Dieser Trend zum Individuum, zur absoluten Individualität, zur Fokussierung auf den Einzelnen ist sehr gefährlich. Wir verlieren damit die Kraft und die Stärke, womit die Menschen seit Bestehen ihrer Spezies weitergekommen sind. Menschen gehören zur Gattung der Säugetiere und sind Rudeltiere. Ihre Stärke, ihre Kraft und ihre Intelligenz können sie am besten in einer Gruppe entfalten. Diese Fähigkeit hat die Menschen dorthin gebracht, wo wir heute stehen – in einer hochzivilisierten Welt, die uns alle Annehmlichkeiten bereitet, die wir uns nur wünschen können.

Allerdings sind all diese Annehmlichkeiten gefährdet, weil wir gerade dabei sind, uns selbst zu zerstören.

Deshalb müssen wir wieder zurückfinden zum WIR und unsere Gruppenfähigkeit einsetzen.

Die Community macht uns stark und hilft uns, Dinge voranzubringen. Wenn „WIR“ zusammenfinden und unsere Kräfte, Fähigkeiten und Möglichkeiten bündeln, dann sind „WIR“ alle stark. Jeder einzelne in einer Gruppe profitiert von der Stärke aller anderen. Das ist ein schönes Gefühl, wenn man im WIR aufgehen kann, ohne sich selbst dabei zu verlieren.

Die SK WelcomeHome die Transgenderstiftung hat diesen Prozess gerade initiiert und erfolgreich durchlaufen:

Im Oktober 2018, vor etwa einem Jahr, hat die Gründerin und heutige Präsidentin Sabina Kocherhans eine Initiative begonnen, die sich für das Thema Transgender, für trans* Menschen einsetzt und stark macht. Im Laufe des Jahres sind immer mehr Unterstützer, Helfer und Powerfrauen – und Männer – dazugekommen. Eine tolle Community ist entstanden und hat dabei eine Kraft und Stärke entwickelt, die unglaublich ist.

Seither ist ein Buch entstanden, ein eigenes TransgenderMagazin und der Höhepunkt, am 30. November geht der erste große Herzschlag der Stfitung über die Bühne:
Die CharityGala „Spectacolo Amace“ in der Reithalle in München.

Wow! Ich gratuliere dir, liebe Sabina und der gesamten Community zum erfolgreichen WIR!

Weiter so! zum Wohle der Menschen, die die Kraft der Community brauchen.

Eure Stiftungstante
Eva-Maria Popp

Eine Gesellschaft taut auf – die Geschichte einer Metamorphose

Wir schreiben das Jahr 2019 und leben in Europa.
Die Gesellschaft ist aufgeklärt, offen und frei. Die Menschen streben nach Selbstbestimmung und einem Leben, das den eigenen Lebensentwürfen eine Chance verleiht.

Wir schreiben das Jahr 2019 und leben in Europa.
Es gibt ein Thema in unserer Gesellschaft, von dem man in diesem Jahr häufiger liest – Transgender.

  • Es gibt einen ersten Film, die Biografie der Anastasie Biefang, einer Oberleutnantin, deren Weg vom Befehlshaber zur Befehlshaberin bei der Bundeswehr dokumentiert wird. Dieser Film erobert gerade die Filmfestivals.
  • In den Printmedien, Rundfunk und Fernsehen hören und lesen wir von Tessa Ganserer, einer Landtagsabgeordneten im Bayerischen Landtag, die ihre aktuelle Legislaturperiode noch als Mann begonnen hat.
  • Im Juni 2019 haben wir 50 Jahre Stonewall gefeiert. Ich habe dieses Jubiläum in New York erlebt und gefühlt und gespürt, wo der Unterschied liegt zum Regenbogenfeeling in Europa und speziell in Deutschland und einer Stadt wie New York. Die ganze Stadt, inkl. der Schaufenster auf der 5th Avenue mit den ganz großen Marken haben sich dem Regenbogen verschrieben. Im Gegensatz zu Deutschland, wo man sich als etablierte Marke nicht wirklich traut, sich zum Regenbogen und Transgender zu bekennen.

Wir schreiben das Jahr 2019 und leben in Europa.
Die “SK WelcomeHome – die Transgenderstiftung” wird gegründet. Sie kümmert sich um die Öffnung der Gesellschaft für das Thema Transgender. Eine wichtige Arbeit. Da eine Stiftung Geld braucht, bemühen wir uns um Sponsorengelder und hören viele denkwürdige Original – Töne:
„Ich weiß nicht, ob es unserer Marke gut tut, wenn wir mit dem Thema Transgender in Verbindung gebracht werden?“
„Wenn Sie was für Kinder oder Krebskranke tun würden, ja, dann wären wir sofort dabei.“
„Hm, ich weiß nicht so recht? Kommen Sie doch nächstes Jahr wieder. Dann schaue ich mir das noch mal an.“
„Schon schwierig, sehr schwierig. Ich glaube, das ist nichts für uns.“

Wir schreiben das Jahr 2019 und leben in Europa.
Ein Rechtsruck geht durch die Lande. Bei den Landtagswahlen in Thüringen wählt jeder Vierte die AfD, eine Partei, die sich offen dazu bekennt, dass Schluss ist mit dem Regenbogen, wenn sie das Sagen hat. Es gibt immer wieder Angriffe auf Schwule, Lesben und trans* Personen – sowohl verbal als auch körperlich.

Wir schreiben das Jahr 2019 und leben in Europa.
Leute! Reißt euch am Riemen! Habt ihr gehört? Wir schreiben das Jahr 2019 und leben MITTEN IN EUROPA. Bekennt euch endlich dazu,

  • dass wir in einem freien Land leben!
  • dass JEDER und JEDE das Recht hat, so zu leben, wie es für sie/ihn richtig ist!
  • dass es verschiedene Lebensentwürfe gibt, die alle ihre Berechtigung haben!
  • dass es Vorurteile gibt, die wir alle gemeinsam überwinden müssen!

Wir müssen ALLE ZUSAMMEN helfen und die nächsten gemeinsamen Schritte gehen,

  • dass trans* Menschen dazugehören und ihr Leben so leben können, wie wir alle das vom Leben erwarten – in Selbstbestimmung, Glück und Zufriedenheit.

Wir schreiben das Jahr 2049 und leben in Europa
Die Metamorphose einer ängstlichen Gesellschaft ist endlich abgeschlossen. Trans* Menschen erzählen ihren Kindern,

  • wie schlimm es für sie früher war,
  • als man sie auf der Straße komisch angeguckt hat,
  • als sie dafür kämpfen mussten einen Pass mit ihrem richtigen Namen zu bekommen,
  • als man sie am Arbeitsplatz vor die Tür gesetzt hat.

Die Kinder gucken sich erstaunt an und lächeln in sich hinein. Ach, die Mama übertreibt wieder mal. Was wird da schon schlimm gewesen sein. Das gibt es doch gar nicht!

Die “SK WelcomeHome – die Transgenderstiftung” feiert ihr 30 jähriges Jubiläum mit einem tollen Fest in der Olympiahalle in München. Tausende Besucher*innen feiern zusammen mit der Stiftungsgründerin Sabina Kocherhans, die dann 70 Jahre alt ist, DASS DER STIFTUNGSZWECK umgesetzt wurde.

Die Stiftungstante Eva-Maria Popp, die als „Hebamme“ bei der Schwangerschaft und Geburt der Stiftung tatkräftig mitgeholfen hat, ist 91 Jahre alt und als Ehrengast anwesend. Sie erfreut sich bester geistiger und körperlicher Gesundheit. Als begeisterte Tänzerin ist sie ganz vorne mit dabei, wenn der Stiftungssong gespielt wird und das Publikum in der Halle rockt und tanzt!

Sie lächelt und erinnert sich an die aufregende Zeit damals, als alles begann – am 30. November 2019 in der Reithalle in München.

Der erste Herzschlag der Stiftung mit einer großen CharityGala. 250 Gäste waren damals gekommen, um die Stiftungsgründung zu feiern……….und jetzt…….30 Jahre später feiern Tausende und Abertausende die erfolgreiche Metamorphose des Themas Transgender.

Wow! EINFACH NUR WOW

Spectacolo Amace – ein Abend voll besonderer Momente …

Emotionen, Kunst, Kultur, Gourmet, Glamour, Show, Stars zum Anfassen, Talk, Spaß, Mode, Freude, Musik, Tanz

Ein Fest für die Sinne erleben auf der großen Charity Gala am 30. November 2019 in der historischen Reithalle München.

Von Anfang an ein Spektakel:

  • deeply impressed – der Gang über den royalen Teppich
  • fühlen wie ein Star – das Foto vor der Galawand
  • excited – Smalltalk und ein Selfie mit dem Star
  • prickelnd – ein erstes Glas Champagnerglück
  • Genuss für die Sinne – sechs Gänge Regenbogenmenue
  • emotional – Menschen erzählen
  • glamourös – Musik und Show schenken Lebensfreude
  • bunt und wild – die internationale Kunstwelt gibt sich die Ehre
  • endlich– die Stiftung und das Stiftungsbuch werden aus der Taufe gehoben
  • staunen – Surprisebag überreicht durch Modeprinzessinnen und -prinzen
  • zum Schluss – abtanzen mit Giulia Siegel

Ich hoffe, ihr habt einen ersten Eindruck davon, was ihr auf der großen Charity Gala alles erleben werdet. Allerdings ist diese Veranstaltung unbeschreiblich. Es werden so viele Emotionen im Spiel sein, dass wir alle durch die Decke gehen werden.
Auf alle Fälle ein erster Adventsabend im vorweihnachtlichen München, den wir alle so schnell nicht vergessen werden.

Philosophische Stiftungsgedanken von Eva-Maria Popp

Der Gedanke des Helfens, des Unterstützens und des Teilens ist ein wesentlicher Stützpfeiler der menschlichen Kultur.

Diejenigen die, symbolisch gesprochen, einen großen Kuchen haben, werden in allen Kulturen und Religionen der Welt dazu aufgefordert, ein angemessenes Kuchenstück abzugeben.

Darauf basiert die Stiftungskultur, die bereits in der Antike von Platon aufgegriffen wurde. 387 vor Christus kaufte Platon ein Grundstück im Norden Athens und errichtete darauf seine Philosophenakademie, die bis ins Jahr 529 nach Christus existierte.

Damit kann man Platon als Urvater des Stiftungsgedankens bezeichnen. Er hat einen Teil seines Vermögens dazu benutzt, den Grundstock für eine Institution zu schaffen, damit diese einem festgelegten Stiftungszweck folgen konnte und diesen langfristig erfüllen konnte.

Platons Akademie hat ganze 900 Jahre die Ausbildung und Schulung der Denker gefördert und große Philosophen hervorgebracht. Ganz sicher spüren wir diesen Einfluss noch heute in unserer westlichen Kultur. Somit hat diese platon`sche Urstiftung ihren Stiftungszweck voll erfüllt, in dem sie sich nachhaltig um die Entwicklung der Gesellschaft verdient gemacht hat.

Erst im Laufe der Entwicklung des Christentums sind parallel zu den „Denkstiftungen“ im platon`schen Sinne Stiftungen entstanden, die sich darauf beschränken, notleidende Mitbürger mit Geldzuwendungen unterstützen.

Stiftungsgründerin Sabina Kocherhans hat sich mit der Gründung der „SK WelcomeHome die Transgenderstiftung“ ganz in die Tradition von Platons Urstiftung begeben. Sie hat ihre Stiftung mit einem ansehnlichen Geldbetrag aus ihrem privaten Vermögen ausgestattet, um die Arbeitsbasis für die nachhaltige Erfüllung des Stiftungszwecks zu legen. In der modernen Zeit handelt es sich dabei um den Aufbau einer funktionierenden Arbeitsorganisation und vor allem um eine moderne Kommunikationsstruktur. Was bei Platon das Akademiegebäude war, um 900 Jahre Philosophen auszubilden, ist bei Sabina Kocherhans eine moderne Kommunikationsplattform.

Damit ist die Basis gelegt, den Stiftungszweck der „SK WelcomeHome die Transgenderstiftung“ effektiv zu erfüllen.

Als Stiftungszweck hat Sabina Kocherhans die langfristige Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von trans*Menschen und trans*Kindern samt deren Familien bestimmt.

Die Gesellschaft soll endlich deren freies Selbstbestimmungsrecht erkennen und akzeptieren.

Dienstleister, Behördenvertreter, Vorgesetzte und Personalverantwortliche sollen wertfrei die nötige Unterstützung geben, die trans*Menschen benötigen, um ihren Weg der Selbstbestimmung zu gehen.

Dafür braucht es einen schnellen gesellschaftlichen Wandel, den die „SK WelcomeHome die Transgenderstiftung“ bereits eingeleitet hat.

Die Basis dazu hat Stiftungsgründerin Sabina Kocherhans gelegt. Nun ist es wichtig, dass sie sich viele Mitstreiter*innen dazugesellen und zusammen mit Sabina an der Erreichung des Stiftungsziels arbeiten.

Deshalb appelliere ich im Namen der „SK WelcomeHome die Transgenderstiftung“ an alle humanistisch geprägten Menschen, die sich für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte einsetzen, die Stiftung zu unterstützen.

Bitte geben Sie Ihren Teil vom Kuchen!

Klartext! – von Eva-Maria Popp

Wie ist das Glas? Halbvoll oder Halbleer? Mein Glas ist IMMER halbvoll. Das ist meine Einstellung dem Leben und dem Schicksal gegenüber.

Leider treffe ich oftmals Menschen, deren Glas halbleer ist. Das ist schade. Interessant ist, dass sie mir den Zustand ihres halbgefüllten Glases anlasten wollen. Leute, DAS nehme ich nicht an!

Deshalb spreche ich heute Klartext!

Ich arbeite als Projektleiterin für die “SK WelcomeHome – die TransgenderStiftung”, die gerade von Sabina Kocherhans gegründet wird. Sabinas Team und ich tun ALLES dafür, dass wir das Thema Transgender in der Gesellschaft publik machen und damit einen wichtigen Beitrag leisten, dass ein Transgenderleben leichter wird. Sabina nimmt eine Menge Geld in die Hand und steckt viel Zeit und Energie in dieses Projekt. Davon geht mit Sicherheit eine große Signalwirkung aus für all diejenigen, die noch wenig über das Thema Transgender wissen.

Ich finde das Klasse und freue mich sehr darüber, dass sich in der Szene etwas bewegt.

Allerdings muss ich feststellen, dass unsere Energie, die wir in das Stiftungsprojekt stecken gewaltig gebremst wird von Betroffenen, die sich an Kleinigkeiten stören, daraus einen Elefanten machen, der dann als Riesenhindernis vor dem Stiftungserfolg steht.

Muss das sein?

Bitte geh` in dich, bevor du alles zerredest. Die Welt hängt NICHT von Begrifflichkeiten ab. Ich bin nicht aus der Szene. So kann es sein, dass ich Einiges nicht weiß und in deinen Augen eine falsche Frage stelle oder einen falschen Begriff verwende. So what! Dann erklärst du mir eben die Zusammenhänge und klärst mich auf. Leute, nehmt euch an den Händen und nehmt die Energie auf, die Sabina in die Transgenderstiftung steckt! Wenn wir ALLE an einem STRANG ziehen und alle ein halbvolles Glas haben, dann wird eine Menge passieren. Die Kraft und die Energie wird sich potenzieren. Zum Wohle aller!

By the way – am 30. November 2019 kannst du in der Reithalle in München bei der großen Stiftungsgala dabei sein. Dort wirst du erleben, wie wir aus einem schweren Thema ein leichtes machen.

Ja, die Tickets sind ihr Geld wert, denn die Einnahmen fliessen zu 100% in unsere Stiftung! Wenn du das Geld für das Ticket nicht hast und trotzdem dabei sein willst, dann melde dich bei uns! Es gibt so viele Möglichkeiten sich einzubringen.

Mein Fazit: Es ist deine Entscheidung, ob du DEIN Glas halbvoll ist oder halbleer.

Und nun: Wir freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit mit dir. Gemeinsam sind wir stark.

Julien ist jetzt Julana – Ein Vater erzählt:

„Es gibt Tage im Leben, die man nie vergisst. So geschehen am 11.01.2019. Es war ein Freitag, der für mich als Vater sehr turbulent war und mit einem Verlust und einem Gewinn enden sollte:

Ich wurde gegen 11 Uhr in die Schule gerufen: Mein Sohn Julien hatte starke Bauchschmerzen und ich sollte ihn abholen. In der Schule angekommen übergab mir die Schulbegleiterin für die Integration von Inklusionskindern
meinen Sohn mit den Worten „Julien hat starke Bauchweh. Und er hat sich heute Vormittag vor die Klasse und die Lehrerin gestellt und gesagt: Ich bin jetzt ein Mädchen und will so behandelt werden.“

Danach habe der Schulsozialarbeiter ihn dazu befragt, und darauf hatte er Bauchweh. Ich schwankte zwischen Wut auf die Lehrkraft und den Sozialarbeiter und Bewunderung für meinen Sohn. Dazu kam eine gewisse Panik:

Wie sollte ich reagieren?

Okay, erst mal die Gesundheit meines Kindes, dann sehen wir weiter. Ich nahm also Julien an die Hand, bedankte mich bei der Schulbegleiterin und wollte gehen. Dabei lief mir dann die Klassenleiterin hinterher und meinte, sie müsse ganz dringend mit
mir sprechen. Ich anwortete ihr sehr bestimmt, dass mein Kind krank sei und dass dies wichtiger sei, als das Gespräch mit ihr. Zum Verständnis trägt vielleicht bei, dass das Verhältnis zwischen der Lehrerin und mir nicht das Beste ist.

Auf der Heimfahrt informierte ich meine Frau in Kürze über die turbulenten Ereignisse, und ließ mir von Julien erzählen, was passiert war. Und dann kam das, was ich und meine Frau schon lange vermutet hatten:

Das Outing.

„Papa, ich habe heute in der Schule gesagt, dass ich ein Mädchen bin und du weißt ja, dass ich das schon öfter zu euch gesagt habe, dass ich so sein will, und mein Bauch sagt das auch!“ …

…sicher sind Sie, liebe Leserinnen und Leser, nun ähnlich sprachlos und verwirrt. Ähnlich wie der betroffene Vater, die Lehrerin und der Sozialarbeiter.

Besser als mit diesem Brief eines betroffenen Vaters könnten wir, von der SK WelcomeHome – die TransgenderStiftung,  es nicht beschreiben. So wichtig ist es, dass wir alle über das Thema Transgender Bescheid wissen und aufgeklärt sind.
Transgender kann ALLE Schichten der Bevölkerung, alle Familien und alle Menschen treffen. Vor allem auch Kinder sind betroffen. Julien ist jetzt Julana. Zum Glück hat sie Eltern, die sich mit ihrer Geschichte identifizieren und verstehen wollen und auch verstehen.
DAS ist die beste Voraussetzung für Julana und ein selbstbestimmtes Leben.

Im Übrigen…..die ganze Geschichte von Julana lesen Sie im neuen Stiftungsbuch „Vom Slumgirl zur Botschafterin – one voice – one heard – Transgender“.
Es erscheint am 30. Novebember 2019.

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