Was wir von Einhörnern lernen können und warum wir Benny, das Einhorn so feiern
„Einhörner, die gibt es doch gar nicht!“
Diesen Satz haben wir alle schon gehört.
Und doch weiß jeder von uns sofort, wie ein Einhorn aussieht.
Kinder malen es, Erwachsene träumen davon, und Geschichten lassen es seit
Jahrhunderten lebendig werden.
Einhörner sind also das beste Beispiel dafür, dass es manchmal Dinge gibt, die offiziell
„nicht existieren“ und trotzdem eine unübersehbare Realität sind.
Von Fantasie zu Wirklichkeit
Lange Zeit galt Ähnliches für queere Menschen:
Schwule, Lesben, trans* oder non-binäre Personen, es gab diese Personen einfach nicht.
Zumindest nicht in der öffentlichen Wahrnehmung.
Unsichtbar gemacht, nicht benannt, nicht erzählt.
Doch genauso wie wir uns ein Einhorn vorstellen können, waren diese Menschen immer da.
Und genauso wie Einhörner für Schönheit, Stärke und Magie stehen, bringen auch queere
Identitäten etwas Einzigartiges in unsere Gesellschaft: Vielfalt, Kreativität und die Kraft,
Grenzen zu sprengen.
Benny, das Einhorn ist eine Figur für das, was wir sehen lernen müssen
In den neuen Buch Benny, das Einhorn wird genau dieser Gedanke lebendig:
Anderssein ist nicht falsch, nicht schwach, nicht weniger wert – es ist etwas Wundervolles.
Benny zeigt Kindern: Das, was dich besonders macht, ist genau das, was dich stark macht.
Ein Einhorn muss sich nicht verstecken, weil es „anders“ aussieht – es darf genau
deswegen strahlen.
Warum das wichtig ist
Wenn wir Kindern Geschichten wie die von Benny erzählen, dann lernen sie:
● Anderssein ist keine Gefahr, sondern ein Geschenk.
● Vielfalt ist bunt, spannend und bereichernd.
● Das, was wir uns vorstellen können, existiert auch in unserer Welt.
Einhörner lehren uns, dass auch „Unmögliches“ möglich ist.
Und Benny lehrt uns, dass das, was manche nicht sehen wollen, schon immer da war und
jetzt sichtbar wird.
Fazit: Wir brauchen mehr Einhörner 🦄
Vielleicht gibt es Einhörner nicht im zoologischen Sinn.
Aber als Symbole für Mut, Fantasie und Anderssein sind sie heute wichtiger denn je.
Benny, das Einhorn ist darum nicht nur ein Kinderbuch, sondern ein Statement:
Alles, was wir uns vorstellen können, darf auch existieren.
Und alles, was anders ist, darf leuchten.
Zur Autorin: Candy Licious, Drag-Künstlerin, Aktivistin und Autorin, war es der
Wunsch, ihre eigene Erfahrung des „Andersseins“ in eine Geschichte zu verwandeln,
die Kindern Mut macht.
So entstand Benny, das Einhorn – ein Kinderbuch, das zeigt: Anders zu sein ist keine
Schwäche, sondern unsere größte Stärke.
Wir als SK Welcome Home Stiftung und Verein lieben Benny das Einhorn und wünschen
euch ganz viel Spaß beim Lesen,
liebe Grüße
Vanessa Donat & Michaela Raeth
Social Media Team
SK WelcomeHome Die Transgenderstiftung & SK WelcomeHome e.V.



