Sind Drag, Transvestitismus, Travestie und trans aus einem Holz geschnitzt? Nein, sicher nicht!

Eine Dragqueen ist in der Regel die verkleidete Ausgabe eines CIS Mannes, der partiell Lust an der weiblichen Rolle hat. Oft wird daraus eine Travestieshow und somit Kunst und Kultur.

Ein Transvestit fühlt sich in beiden Geschlechterrollen wohl und wechselt seine Identitäten.

Eine trans* Person hingegen hat kein generelles Interesse am partiellen Verkleiden, Rollenspiel, Rollenwechsel. Eine trans* Person ist mit dem angeborenen Geschlecht nicht identisch. Deshalb kann man auf keinen Fall von Verkleiden sprechen, wenn eine trans* Person sich mit dem gefühlten Geschlecht identifiziert und sich entsprechend dieser gefühlten Identität kleidet.

In der Öffentlichkeit wird diese Differenzierung sehr selten getroffen, da sie wenig bekannt ist. Deshalb ist es wichtig, dass wir darüber aufklären.

Noch wichtiger wäre jedoch, dass  es zwischen den Drags, Transvestitismus und trans* Personen nicht zum Kleinkrieg kommt, wer RICHTIG ist und wer FALSCH sei? Jede Daseinsform, jede Präsentationsform, jede Kommunikationsform hat ihre Daseinsberichtigung und ist okay.

Leute, haltet zusammen! Redet miteinander und nicht übereinander!

Auch im Fall von Drag, Travestie und trans gilt die altbewährte Formel der Kommunikationspsychologie:

Ich bin okay – du bist okay!

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.