Tabuthemen brauchen Menschen, die das Tabu brechen. Alles beginnt mit ein paar Wenigen, die es satt haben gemobbt und ausgeschlossen zu werden.

Mit der gesellschaftlichen Meinung und Akzeptanz ist es wie mit dem berühmten Kieselstein, der ins Wasser geworfen wird. Einmal untergetaucht bilden sich um die Einwurfstelle Kreise. Erst wenige, dann immer mehr. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Bewegung entstanden.

Vergleichen wir das Tabu mit dem Kieselstein. Sobald wir es in die Händen nehmen und in das trübe Wasser der Ungerechtigkeit schmeißen, bilden sich die ersten Kreise. In diesem Fall sind es oft die Medien, die einen wesentlichen Stein darstellen.

Vor allem das Fernsehen und die beliebten Fernsehserien, die daily and weekly Soaps, haben sich in den letzten Jahrzehnten als wahre Tabubrecher und Meinungsmacher entpuppt. Denken wir nur an das Thema Homosexualität.

Es war die „brave“ Lindenstraße, die vor vielen Jahren ein erstes homosexuelles Paar über die Bildschirme flimmern ließ. Andere Tabuthemen, wie z.b. das Thema Demenz haben einen großen Durchbruch erfahren, nachdem Til Schweiger den Film „Honig im Kopf“ gedreht hat.

Im Moment scheint das Tabuthema Transsexualität „an der Reihe“ zu sein.

Die Drehbuchautor*innen von beliebten Vorabendserien wie Schwester Betty und Spielfilme bauen das Thema in ihre Handlungsstränge ein. Das ist die einfachste Form von Meinungsbildung.

DANKE an die engagierten Meinungsmacher*innen, die uns mit ihren Drehbüchern unterstützen und dafür sorgen, dass UNSER Thema endlich in den Köpfen der Menschen da draußen ankommt.

Vom Tabu zur Normalität!

SO wertvoll!

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