Philosophische Stiftungsgedanken von Eva-Maria Popp

Der Gedanke des Helfens, des Unterstützens und des Teilens ist ein wesentlicher Stützpfeiler der menschlichen Kultur.

Diejenigen die, symbolisch gesprochen, einen großen Kuchen haben, werden in allen Kulturen und Religionen der Welt dazu aufgefordert, ein angemessenes Kuchenstück abzugeben.

Darauf basiert die Stiftungskultur, die bereits in der Antike von Platon aufgegriffen wurde. 387 vor Christus kaufte Platon ein Grundstück im Norden Athens und errichtete darauf seine Philosophenakademie, die bis ins Jahr 529 nach Christus existierte.

Damit kann man Platon als Urvater des Stiftungsgedankens bezeichnen. Er hat einen Teil seines Vermögens dazu benutzt, den Grundstock für eine Institution zu schaffen, damit diese einem festgelegten Stiftungszweck folgen konnte und diesen langfristig erfüllen konnte.

Platons Akademie hat ganze 900 Jahre die Ausbildung und Schulung der Denker gefördert und große Philosophen hervorgebracht. Ganz sicher spüren wir diesen Einfluss noch heute in unserer westlichen Kultur. Somit hat diese platon`sche Urstiftung ihren Stiftungszweck voll erfüllt, in dem sie sich nachhaltig um die Entwicklung der Gesellschaft verdient gemacht hat.

Erst im Laufe der Entwicklung des Christentums sind parallel zu den „Denkstiftungen“ im platon`schen Sinne Stiftungen entstanden, die sich darauf beschränken, notleidende Mitbürger mit Geldzuwendungen unterstützen.

Stiftungsgründerin Sabina Kocherhans hat sich mit der Gründung der „SK WelcomeHome die Transgenderstiftung“ ganz in die Tradition von Platons Urstiftung begeben. Sie hat ihre Stiftung mit einem ansehnlichen Geldbetrag aus ihrem privaten Vermögen ausgestattet, um die Arbeitsbasis für die nachhaltige Erfüllung des Stiftungszwecks zu legen. In der modernen Zeit handelt es sich dabei um den Aufbau einer funktionierenden Arbeitsorganisation und vor allem um eine moderne Kommunikationsstruktur. Was bei Platon das Akademiegebäude war, um 900 Jahre Philosophen auszubilden, ist bei Sabina Kocherhans eine moderne Kommunikationsplattform.

Damit ist die Basis gelegt, den Stiftungszweck der „SK WelcomeHome die Transgenderstiftung“ effektiv zu erfüllen.

Als Stiftungszweck hat Sabina Kocherhans die langfristige Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von trans*Menschen und trans*Kindern samt deren Familien bestimmt.

Die Gesellschaft soll endlich deren freies Selbstbestimmungsrecht erkennen und akzeptieren.

Dienstleister, Behördenvertreter, Vorgesetzte und Personalverantwortliche sollen wertfrei die nötige Unterstützung geben, die trans*Menschen benötigen, um ihren Weg der Selbstbestimmung zu gehen.

Dafür braucht es einen schnellen gesellschaftlichen Wandel, den die „SK WelcomeHome die Transgenderstiftung“ bereits eingeleitet hat.

Die Basis dazu hat Stiftungsgründerin Sabina Kocherhans gelegt. Nun ist es wichtig, dass sie sich viele Mitstreiter*innen dazugesellen und zusammen mit Sabina an der Erreichung des Stiftungsziels arbeiten.

Deshalb appelliere ich im Namen der „SK WelcomeHome die Transgenderstiftung“ an alle humanistisch geprägten Menschen, die sich für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte einsetzen, die Stiftung zu unterstützen.

Bitte geben Sie Ihren Teil vom Kuchen!

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